Nov 4
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Daniel Müller
KI oder Anrufbeantworter, dass ist hier die Frage.
KI in kleinen Handwerksbetrieben
KI
oder Anrufbeantworter, dass ist hier die Frage.
In kleinen Handwerksbetrieben dürfte die erste Priorität das Tagesgeschäft sein. Materialbestellungen, Aufträge erledigen, neue Projekte vorbereiten, Besichtigungen beim Kunden und Angebote schreiben.
Mit KI können ganze Abläufe mittlerweile automatisiert und beschleunigt werden. Zum Kundentermin werden sie noch eine Zeit lang selbst gehen müssen, so weit ist die Robotik noch nicht, aber andere Dinge lassen sich problemlos an die KI delegieren.
Die entscheidende Frage ist jedoch: Welche KI-Anwendung erhöht die Effizienz wirklich?
Nur weil eine KI viele Dinge erledigen kann, heisst das noch lange nicht, dass sie für jeden Betrieb sinnvoll ist.
KI-Kompetenz
Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei den beteiligten Personen zu ergreifen.
Dazu können etwa Rollen, Pflichten und Risikostufen seitens der KI-Verordnung gehören. Auch ein Grundverständnis der Arbeitsweise von KI-Modellen und deren Grenzen ist sinnvoll. Auch die Berührungspunkte mit der DSGVO zu kennen, ist hilfreich.
Dabei handelt es sich bei den Punkten um eine landläufige Beschreibung der KI‑Kompetenz.
Dieses Wissen ist wichtig und bildet die Basis für Entscheidungen.
Aber reicht das, um die Eingangsfrage zu beantworten?
Andere Gesetze, die berührt werden können.
Wettbewerbsrecht, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und einige mehr, können auch betroffen sein.
Das bedeutet nicht, dass die verantwortliche Person in einem kleinen Betrieb ein berufsbegleitendes Studium zum Juristen absolvieren muss. Es reicht völlig aus, wenn er das „auf dem Schirm“ hat.
Gegebenenfalls kann er dadurch entscheiden, wann externe Expertise gefragt ist.
Stellt sich erneut die Frage: Reicht das um die Eingangsfrage zu beantworten?
Spoiler: Noch nicht ganz
Organisatorisches Verständnis
Sowohl die KI wie auch der Anrufbeantworter bedingen Folgeaufgaben.
Vom simplen Rückruf bis zu umfangreichen Dokumentations- und Kontrollaufgaben, Fehlerkorrekturen und etwa Qualitätsüberprüfungen.
Oder anders ausgedrückt: Welche Arbeiten fallen weg, welche kommen neu dazu und wo wird die Arbeit nur auf später verschoben?
Können wir jetzt die Eingangsfrage beantworten? Fast.
Wirtschaftliches Verständnis
Die wohl wichtigste Frage ist: Was genau soll effizienter werden und wo geht am meisten Zeit verloren?
Im Grunde eine echte Bedarfsanalyse.
Das letzte Puzzlestück ist die Verbindung all der oben genannten Kenntnisse mit der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Prozess.
Sobald klar ist, wo KI eingesetzt werden könnte, können folgende Fragen beantwortet werden:
1. Welche anderen Gesetze könnten berührt werden?
2. Welche rechtlichen Anforderungen können sich daraus ergeben?
3. Welche Folgeaufgaben oder Arbeitsverlagerungen entstehen daraus?
4. Ist KI, unter der Berücksichtigung der ersten Punkte, über den gesamten Prozess gesehen sinnvoll und steigert sie die Effizienz?
Jetzt kann die Eingangsfrage beantwortet werden.
Zudem lässt sich auch beantworten, welche Funktionen einer umfangreichen KI-Anwendung zum Betrieb passen und welche eher einen Mehraufwand zur Folge haben.
Was für ein Riesenaufwand!
Ja, auf den ersten Blick würde ich dem zustimmen, aber nur auf den ersten.
Natürlich entsteht ein Mehraufwand, sei es beim Aneignen des Wissens oder beim Umsetzen desselben.
Aber auch hier gilt es abzuschätzen, ob es ein sehr umfangreiches Bildungsangebot sein muss, oder ob ein pragmatisches „Keep it simple“-Angebot nicht völlig ausreicht.
Manchmal reichen schon passende Vorlagen und Entscheidungshilfen, um die Herausforderungen zu meistern.
Nur, gar nichts machen, ist üblicherweise keine Option.
In kleinen Handwerksbetrieben dürfte die erste Priorität das Tagesgeschäft sein. Materialbestellungen, Aufträge erledigen, neue Projekte vorbereiten, Besichtigungen beim Kunden und Angebote schreiben.
Mit KI können ganze Abläufe mittlerweile automatisiert und beschleunigt werden. Zum Kundentermin werden sie noch eine Zeit lang selbst gehen müssen, so weit ist die Robotik noch nicht, aber andere Dinge lassen sich problemlos an die KI delegieren.
Die entscheidende Frage ist jedoch: Welche KI-Anwendung erhöht die Effizienz wirklich?
Nur weil eine KI viele Dinge erledigen kann, heisst das noch lange nicht, dass sie für jeden Betrieb sinnvoll ist.
KI-Kompetenz
Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei den beteiligten Personen zu ergreifen.
Dazu können etwa Rollen, Pflichten und Risikostufen seitens der KI-Verordnung gehören. Auch ein Grundverständnis der Arbeitsweise von KI-Modellen und deren Grenzen ist sinnvoll. Auch die Berührungspunkte mit der DSGVO zu kennen, ist hilfreich.
Dabei handelt es sich bei den Punkten um eine landläufige Beschreibung der KI‑Kompetenz.
Dieses Wissen ist wichtig und bildet die Basis für Entscheidungen.
Aber reicht das, um die Eingangsfrage zu beantworten?
Andere Gesetze, die berührt werden können.
Wettbewerbsrecht, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und einige mehr, können auch betroffen sein.
Das bedeutet nicht, dass die verantwortliche Person in einem kleinen Betrieb ein berufsbegleitendes Studium zum Juristen absolvieren muss. Es reicht völlig aus, wenn er das „auf dem Schirm“ hat.
Gegebenenfalls kann er dadurch entscheiden, wann externe Expertise gefragt ist.
Stellt sich erneut die Frage: Reicht das um die Eingangsfrage zu beantworten?
Spoiler: Noch nicht ganz
Organisatorisches Verständnis
Sowohl die KI wie auch der Anrufbeantworter bedingen Folgeaufgaben.
Vom simplen Rückruf bis zu umfangreichen Dokumentations- und Kontrollaufgaben, Fehlerkorrekturen und etwa Qualitätsüberprüfungen.
Oder anders ausgedrückt: Welche Arbeiten fallen weg, welche kommen neu dazu und wo wird die Arbeit nur auf später verschoben?
Können wir jetzt die Eingangsfrage beantworten? Fast.
Wirtschaftliches Verständnis
Die wohl wichtigste Frage ist: Was genau soll effizienter werden und wo geht am meisten Zeit verloren?
Im Grunde eine echte Bedarfsanalyse.
Das letzte Puzzlestück ist die Verbindung all der oben genannten Kenntnisse mit der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Prozess.
Sobald klar ist, wo KI eingesetzt werden könnte, können folgende Fragen beantwortet werden:
1. Welche anderen Gesetze könnten berührt werden?
2. Welche rechtlichen Anforderungen können sich daraus ergeben?
3. Welche Folgeaufgaben oder Arbeitsverlagerungen entstehen daraus?
4. Ist KI, unter der Berücksichtigung der ersten Punkte, über den gesamten Prozess gesehen sinnvoll und steigert sie die Effizienz?
Jetzt kann die Eingangsfrage beantwortet werden.
Zudem lässt sich auch beantworten, welche Funktionen einer umfangreichen KI-Anwendung zum Betrieb passen und welche eher einen Mehraufwand zur Folge haben.
Was für ein Riesenaufwand!
Ja, auf den ersten Blick würde ich dem zustimmen, aber nur auf den ersten.
Natürlich entsteht ein Mehraufwand, sei es beim Aneignen des Wissens oder beim Umsetzen desselben.
Aber auch hier gilt es abzuschätzen, ob es ein sehr umfangreiches Bildungsangebot sein muss, oder ob ein pragmatisches „Keep it simple“-Angebot nicht völlig ausreicht.
Manchmal reichen schon passende Vorlagen und Entscheidungshilfen, um die Herausforderungen zu meistern.
Nur, gar nichts machen, ist üblicherweise keine Option.
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